Rotterdam – zwischen Hafen und Hochhäusern

Kubushäuser, Skyline und alte Hafenspeicher: Vom 5. bis 9. Oktober 2026 erkundeten die Gestaltungstechnischen Assistentinnen der Jahrgangsstufe 13 des Fritz-Henßler-Berufskollegs Rotterdam. Im Mittelpunkt standen Kultur, Architektur und urbane Stadtentwicklung. Übernachtet wurde in den berühmten Kubushäusern mit schrägen Wänden und mitten in der Stadt.

Ein geführter Stadtrundgang und weitere Erkundungen mit den Klassenleitungen Frau Junker und Herrn Terlau zeigten, wie der Wiederaufbau Rotterdam geprägt hat und wie sich die Stadt bis heute verändert. Ziele der Erkundungen waren auch das Depot Boijmans Van Beuningen mit seiner spiegelnden Fassade und das Kunstmuseum Fenix im Hafengebiet. Hier werden ehemalige Lagerhallen zu Kulturorten, neue Architektur trifft auf die Geschichte des Hafens. 

Eine Hafenrundfahrt ergänzte das Programm um den Blick auf Rotterdam vom Wasser aus. Kunst und Bildgestaltung kamen in ganz unterschiedlichen Formen vor: als digitale Projektionen bei Remastered, als Fotografie im Nederlands Fotomuseum und als Gemälde der Alten Meister im Mauritshuis in Den Haag. Werke von Vermeer und Rembrandt im Original zu betrachten bot Gelegenheit, Lichtführung, Farbe und Bildaufbau genauer anzusehen.

Das erst vor wenigen Monaten neu eröffnete Nederlands Fotomuseum im ehemaligen Kaffeespeicher Santos verbindet historische Speicherarchitektur mit einem neuen Atrium und modernen Einbauten. Die Ausstellung führt durch die Geschichte der niederländischen Fotografie und lädt dazu ein, selbst Bilder auszuwählen und zusammenzustellen. Glaswände geben Einblicke in Depots und Restaurierungsateliers – so wird auch die Arbeit hinter den ausgestellten Fotografien sichtbar.

Text und Fotos: J. Terlau

Gelbe Kubushäuser in Rotterdam mit schrägen Wänden, kantigen Fenstern und blauen Dächern.
Blick nach oben zwischen einem gelben Kubushaus und einem benachbarten Hochhaus in Rotterdam.
Schülerinnen beim geführten Stadtrundgang mit Blick auf den alten Hafen und das nebelverhangene Witte Huis.
 Die versetzten gläsernen Hochhaustürme von De Rotterdam am Wasser, deren obere Stockwerke im Nebel verschwinden.
 Zwei Hafenkräne als dunkle Silhouetten vor der diesigen Sonne, davor ein Schiff auf dem Wasser.
Eine große rechteckige Öffnung in einem roten Backsteingebäude rahmt den Blick auf einen goldfarbenen Gebäudekubus.
Blick steil nach oben zwischen einem roten und einem hellgrauen Hochhaus in Den Haag.
Schülerinnen auf einem Fahrsteig in einem hellen Tunnel; Menschen auf dem benachbarten Fahrsteig erscheinen bewegungsunscharf.
Blick durch das Treppenhaus des Nederlands Fotomuseum auf ein großformatiges Frauenporträt mit sichtbarer Filmperforation.
Schülerinnen gestalten bei Remastered Zeichnungen an einem großen Tisch, aufgenommen aus der Vogelperspektive.
Besucherinnen betrachten Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“ im Mauritshuis in Den Haag.Gruppenfoto der Schülerinnen bei Remastered vor einer blauen Unterwasserprojektion mit Fischschwärmen.
Besucherinnen als Silhouetten vor einer raumfüllenden Projektion geschwungener gelber, roter und blauer Lichtlinien.
ie silbern glänzende, spiralförmige Dachkonstruktion des Kunstmuseums Fenix vor blauem Himmel.
Besucherinnen betrachten Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“ im Mauritshuis in Den Haag.
Rembrandts „Die Anatomie des Dr. Tulp“ mit einer Gruppe von Männern bei der Untersuchung eines Leichnams.
Besucherinnen und Besucher im Foyer des Mauritshuis, mit gelber Glasfläche, gläsernem Aufzug und Treppe.
Schülerinnen auf einer Rolltreppe neben einer Wandgestaltung mit bunten Linien und englischen Begriffen wie „Déjà Vu“ und „Worries“.
 Innenraum der Rotterdamer Markthal mit beleuchteten Verkaufsständen und einem farbenfrohen Deckenbild aus Früchten und Pflanzen.