Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-innen sind überall gefragt, wo heimische Bäder zu kleinen Wohlfühloasen werden sollen. Daneben werden Fliesen auch immer mehr in Wohnräumen eingesetzt, denn sie sind leicht zu pflegen und durch neue Designs eine schicke Alternative zu herkömmlichen Belägen.

Die Ausbildung als Fliesenleger/-in ist sehr vielseitig. Man bekleidet Böden, Wände und Fassaden mit den unterschiedlichsten Belägen wie Glas, Keramik, Natur- oder Kunststeinen. Die Ausbildung basiert auf gestalterischem, mathematischem und handwerklichem Geschick.

Im Arbeitsalltag erledigen Fliesenleger/-innen zunächst vorbereitende Arbeiten. Sie beraten Kunden bei der Wahl des Materials, berechnen und zeichnen den sogenannten Verlegeplan, welcher die genaue Anordnung der Fliesen, Platten oder Mosaike festlegt. Auch die Sockelabschlüsse werden im Vorhinein nach Plan zurechtgeschnitten, sodass sich das zu verlegende Material für Wand und Boden exakt ineinanderfügt. Vorarbeiten zum Einbringen von Dämmstoffen für Wärme-, Schall- und Brandschutz für Wand und Boden gehören ebenfalls zu den Aufgaben dieses Berufes und sind abhängig vom Bauprojekt. Nachdem die Untergründe wie z. B. Estriche oder Putze vorbereitet und als geeignet geprüft worden sind, tragen die Fliesenleger/-innen einen Spezialmörtel auf und beginnen damit, die Fliesen, Platten oder Mosaike zu verlegen. Hierbei müssen sie den Verlegeplan bis in kleinste Detail berücksichtigen und auf festgelegte Planungen für Wände oder Fußböden achten. Sind alle Einzelteile verlegt, beginnen die Fliesenleger/-innen damit, die Fläche zu verfugen. Hierbei stehen ihnen verschiedene Materialien, wie z. B. starres oder plastisches Fugenmaterial zur Verfügung, welches sie je nach baulichen Bedingungen bzw. Kundenwusch auswählen. Bei anspruchsvollen Bauteilen wie Säulen, Bögen oder runden Flächen ist es wichtig, dass die Fliesenleger/-innen beim Verlegen auch auf die Gestaltung achten. Hier sind besondere mathematische Kenntnisse für die Vorplanungen gefordert. Sind alle Aufgaben abgeschlossen erfolgt die Leistungsabrechnung für den Kunden. Hier wird der Fliesenleger und die Fliesenlegerin gefordert, nach Gesetzestext (VOB) eine Rechnung zu erstellen.

Nach der Ausbildung sind Fliesenleger/-innen vor allem im Ausbaugewerbe tätig. Sie haben aber auch die Möglichkeit im Tief- oder im Fassadenbau zu arbeiten. Außerdem gewinnt die Sanierung von Altbauten privat und öffentlich zunehmend an Bedeutung. Dies eröffnet dem Fliesenleger und der Fliesenlegerin insgesamt ein weites Betätigungsfeld.

Unterrichtsbeispiele

  1. Arbeitsauftrag zur Lernsituation "Belegen einer einläufigen geraden Stahlbetontreppe im Haus Toscana"
  2. Ausführungsbeispiel einer einläufigen geraden Treppe

Neuigkeiten

Lehrer/-innen und Mitarbeiter/-innen im Publikum
Neuigkeiten

#Fritz feiert!

Unter diesem Motto stand die schulinterne Eröffnungsfeier zur Übernahme des frisch sanierten Hauptgebäudes des Fritz-Henßler-Berufskollges durch das Kollegium und die Mitarbeiter/-innen.

Weiterlesen