Fotografen nach BKAZVO

Ausbildung im Überblick

Die vollzeitschulische Ausbildung zur Fotografin/zum Fotografen dauert in der Regel drei Jahre und vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen in den Bereichen Technologie, Gestaltung und Kommunikation. Sie orientiert sich am dualen Ausbildungssystem und kombiniert schulische Lernphasen mit berufspraktischen Erfahrungen in einem externen Fotobetrieb.

Zentrales Ziel ist der Erwerb beruflicher Handlungskompetenz: Kreativität, Flexibilität, Kundenorientierung, Teamfähigkeit und bewusstes Wahrnehmen werden systematisch gefördert. Der Unterricht erfolgt praxisorientiert – häufig in Projektform – und nutzt die moderne technische Ausstattung des Berufskollegs, darunter ein großzügiges Fotostudio mit 50 m² Hohlkehle, Broncolor Blitzgeneratoren und Lichtformern sowie Mac-basierte Bildbearbeitungsräume.

Struktur der Ausbildung

  • Dauer: 3 Jahre (bei besonderen Leistungen Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich; bei (Fach-)Hochschulreife Verkürzung auf 2 Jahre möglich)
  • Ausbildungswoche:
    2–3 Tage Fachpraxis (Schule)
    1–2 Tage Berufsschulunterricht
    1 Tag Betriebspraktikum pro Woche (montags)
  • 6-wöchiges Betriebspraktikum in den Schulferien
  • Unterrichtszeiten Schule: 08:00 – 14:45 Uhr
  • Ferien: 6 Wochen im Jahr (vergleichbar mit Urlaubsanspruch betrieblicher Ausbildungen)

Abschlüsse

  • Berufsabschluss als Fotograf/-in (nach Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer)
  • schulischer Abschluss auf dem Niveau des Erweiterten Ersten Schulabschlusses
  • Optional: Erwerb des Mittleren Schulabschlusses (FOR) oder Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (bei entsprechender Abschlussnote, Gesellenbrief und Englischkenntnissen auf B1-Niveau)

Die Ausbildung erfolgt auf Grundlage der Berufskolleganrechnungs- und -zulassungsverordnung (BKAZVO) und dient bei unter 21-Jährigen zugleich der Erfüllung der Berufsschulpflicht. 

Neuigkeiten

Bildbearbeitung anläßlich einer Projektarbeit (»Zauberkatalog«) der ehemaligen FGO

Nina Kovacevic ist eine von zwei Auszubildenden aus ganz NRW, die 2025 in der 74. Deutschen Meisterschaft des Handwerks als 1. Bundessiegerin ausgezeichnet wurde.

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