So war der Aktionstag Courage

In allen Bildungsgängen – vom Abiturienten bis zum Zimmerer – hieß es am 9. April #fritzzeigtcourage.

In 39 verschiedenen Workshops wurden mit Unterstützung von Kollegen und Kolleginnen sowie vielen Dortmunder und überregionalen Vereinigungen Argumente gegen rechte Parolen eingeübt, Verschwörungstheorien ergründet, Zivilcourage und Selbstbehauptung trainiert, Rassismus in Medien aufgedeckt, Stolpersteine besucht, Raps gegen Gewalt verfasst und jede Menge Blut gespendet. 900 Schüler/-innen, 100 Lehrer/-innen unseres Berufskollegs sowie über 50 externe Referenten und Referentinnen sorgten dafür, dass unter dem Titel »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« ein besonderer Vormittag gestaltet wurde. Auch die Referenten und Referentinnen bestätigten: Alle Beteiligten gingen mit viel Neugierde und Offenheit in die Aktionen. So wurde kontrovers und energisch diskutiert, Vorurteile abgebaut, sich zugehört, Toleranz geübt, Mitgefühl entwickelt oder einfach: Demokratie gelebt.

Großes Lob auch an die aktiven Kollegen und Kolleginnen, die 12 GT1, welche kreativ an der Gestaltung der Lesung »Von amüsant bis zornig…« mitgewirkt hat, diejenigen, die so toll für das multikulturelle Buffet gekocht und gebacken haben, sowie an die mutigen Wortkünstler/-innen aus dem Workshop »New Soul« und dem Poetry Slam »Alltagsrassismus«, die zur Abschlussveranstaltung beigetragen haben.

Spezieller Dank gilt den Referenten und Referentinnen vom Respektbüro der Stadt Dortmund, dem Jugendring, dem DGB, dem BVB-Lernzentrum, dem Multikulturellen Forum Dortmund, dem Verbund sozialkultureller Migrantenvereine Dortmund, der 180°-Wende, der Polizei Dortmund, Rent A Jew, dem Dortmunder U, dem Stadttheater, sowie dem Team vom Deutschen Roten Kreuz. Eine genaue Übersicht über beteiligte Referenten und Referentinnen sowie deren Aktionen finden Sie in Kürze an dieser Stelle.

Pressestimmen dazu finden Sie hier: lokalkompass.de

Text: J. Münstermann
Fotos: S. Kluck, S. Kraemer, C. Rodriguez Diaz, J. Terlau, A. Termühlen, J. Wilmhoever