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Tag des offenen Denkmals am 10.September 2017

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11,12 und 13 des Bildungsganges Bautechnische Assistenten mit einem Beitrag am „Tag des offenen Denkmals“. Die Kolonie... Mehr erfahren


Fritz-Henßler-Berufskolleg

Weißenburger Str. 63
44143 Dortmund
Telefon: 0231.50 23 156/55
Telefax: 0231.50 10 777
E-Mail: verwaltung@fhbk.de



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Ausbildungsbeauftragte

 

Das Fritz-Henßler-Berufskolleg bildet seit langem als Ausbildungsschule angehende Lehrer/innen aus. Am FHBK sind zahlreiche Kolleginnen und Kollegen an der Ausbildung  engagiert beteiligt. Die Ausbildungsbeauftragten sind Ansprechpartner und begleiten den schulischen Teil der Ausbildung. Für die Koordination und die Betreuung der Referendare/innen innerhalb des FHBKs und zwischen dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)und dem FHBK sind die Kollegen Dieter Kost und Barbara Schlummer als Ausbildungsbeauftragte verantwortlich.



 OVP § 11  Ausbildung an Schulen (Auszug)

(3) Die Ausbildung umfasst Hospitationen und Ausbildungsunterricht (Unterricht unter Anleitung und selbstständiger Unterricht). Sie erstreckt sich auf alle Handlungsfelder des Lehrerberufs. Die Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder besuchen die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Unterricht. Die Besuche dienen der Anleitung, Beratung, Unterstützung und Beurteilung. Die Ausbildung umfasst auch Unterrichtshospitationen bei Seminarausbilderinnen und Seminarausbildern sowie bei Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern. Die Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder legen im Benehmen mit der Lehramtsanwärterin oder dem Lehramtsanwärter die Termine für die Besuche fest. In den beiden Fächern finden, auch im Rahmen des selbstständigen Unterrichts, in der Regel insgesamt zehn Unterrichtsbesuche statt, zu denen die Lehramtsanwärterin oder der Lehramtsanwärter eine kurzgefasste Planung vorzulegen hat.

(4) Die Lehramtsanwärterin oder der Lehramtsanwärter soll im Verlauf der Ausbildung in unterschiedlichen Jahrgangsstufen sowie, soweit vorhanden, in unterschiedlichen Schulstufen und Bildungsgängen der jeweiligen Schulform eingesetzt werden.

(5) Die Ausbildung umfasst durchschnittlich 14 Wochenstunden. Davon entfallen auf den selbstständigen Unterricht in zwei vollständigen Schulhalbjahren durchschnittlich neun Wochenstunden.

 (7) Die Schulleiterin oder der Schulleiter setzt im Benehmen mit der Seminarleiter/in oder dem Seminarleiter die Lehramtsanwärterin oder den Lehramtsanwärter im selbstständigen Unterricht ein. Dabei sind Belange der Ausbildung und Wünsche der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter angemessen zu berücksichtigen. 

OVP § 13 Ausbildungsbeauftragte (Auszug)

 (2) Zu den Aufgaben der Ausbildungsbeauftragten gehören insbesondere die Unterstützung der Kooperation zwischen Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und Schulen, die Koordination von Lehrerausbildung innerhalb der Schulen, die Beratung der Schulleitungen sowie die ergänzen¬de Beratung und Unterstützung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter. Ausbildungsbeauftragte sollen regelmäßig selbst als Ausbildungslehrer/in oder Ausbildungslehrer tätig werden und an den Eingangs- und Perspektivgesprächen an ihrer Schule teilnehmen.



Die Ausbildung am FHBK ist ganzheitlich angelegt - d. h. :  Ziel des Referendariates ist eine Professionalisierung durch selbstständiges, mitverantwortliches, kompetenzorientiertes, handlungsorientiertes und kollegiales Lernen. Die Ausbildung vermittelt die berufliche Handlungsfähigkeit in den typischen Lehrerfunktionen: unterrichten, erziehen, diagnostizieren und fördern, beraten, Leistung messen und beurteilen, organisieren und verwalten sowie evaluieren, innovieren und kooperieren. Das FHBK ist gemeinsam mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in Dortmund für die Ausbildung der zugewiesenen Referendare/innen entsprechend der Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung (OVP) verantwortlich. Die Zusammenarbeit von ZfsL und dem FHBK regelt das gemeinsam erarbeitete Kerncurriculum. Dieses ist so konzipiert, dass die Referendare/innen in einem kontinuierlichen wissenschaftlich fundierten Prozess Kompetenzen - bezogen auf alle Handlungsfelder – erwerben:

Handlungsfeld 1: Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen

Aspekte:

Kompetenz 1: Lehrerinnen und Lehrer planen Unterricht fach- und sachgerecht und führen ihn sachlich und fachlich korrekt durch.

Kompetenz 2: Lehrerinnen und Lehrer unterstützen durch die Gestaltung von Lernsituationen das Lernen von Schülerinnen und Schülern. Sie motivieren Schülerinnen und Schüler und befähigen sie, Zusammenhänge herzustellen und Gelerntes zu nutzen.

Kompetenz 3: Lehrerinnen und Lehrer fördern die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zum selbstbestimmten Lernen und Arbeiten.

Handlungsfeld 2: Den Erziehungsauftrag in Schule und Unterricht wahrnehmen

Aspekte:

Kompetenz 4: Lehrerinnen und Lehrer kennen die sozialen und kulturellen Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern und nehmen im Rahmen der Schule Einfluss auf deren individuelle Entwicklung.

Kompetenz 5: Lehrerinnen und Lehrer vermitteln Werte und Normen und unterstützen selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern.

Kompetenz 6: Lehrerinnen und Lehrer finden Lösungsansätze für Schwierigkeiten und Konflikte in Schule und Unterricht.

Handlungsfeld 3: Leistungen herausfordern, erfassen, rückmelden, dokumentieren und beurteilen

Aspekte:

Kompetenz 7: Lehrerinnen und Lehrer diagnostizieren Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern; sie fördern Schülerinnen und Schüler gezielt und beraten Lernende und deren Eltern.

Kompetenz 8: Lehrerinnen und Lehrer erfassen Leistungen von Schülerinnen und Schülern auf der Grundlage transparenter Beurteilungsmaßstäbe.

Handlungsfeld 4: Schülerinnen und Schüler und Eltern beraten

Aspekt:

Kompetenz 7: Lehrerinnen und Lehrer diagnostizieren Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern; sie fördern Schülerinnen und Schüler gezielt und beraten Lernende und deren Eltern. (siehe auch Handlungsfeld 3)

Handlungsfeld 5: Vielfalt als Herausforderung annehmen und Chancen nutzen

Aspekt:

Kompetenz 4: Lehrerinnen und Lehrer kennen die sozialen und kulturellen Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern und nehmen im Rahmen der Schule Einfluss auf deren individuelle Entwicklung. (siehe auch Handlungsfeld 2)

Handlungsfeld 6: Im System Schule mit allen Beteiligten entwicklungsorientiert zusammenarbeiten

Aspekte:

Kompetenz 9: Lehrerinnen und Lehrer sind sich der besonderen Anforderungen des Lehrerberufs bewusst. Sie verstehen ihren Beruf als ein öffentliches Amt mit besonderer Verantwortung und Verpflichtung.

Kompetenz 10: Lehrerinnen und Lehrer verstehen ihren Beruf als ständige Lernaufgabe.

Kompetenz 11: Lehrerinnen und Lehrer beteiligen sich an der Planung und Umsetzung schulischer Projekte und Vorhaben.

 

Qualitätssicherung und Evaluation der Referendarausbildung am Fritz-Henßler-Berufskolleg

 Es findet ein fortwährender Austausch und eine ständige Reflexion der Ausbildungsarbeit in Form von Gesprächen zwischen den Referendaren/innen und der an der Ausbildung Beteiligten statt. Wichtige Erkenntnisse werden unmittelbar in der folgenden Ausbildungsarbeit berücksichtigt.
Das gesamte Referendariat am FHBK wird gegen Ende der Ausbildung (in der Regel nach der Abschlussprüfung)  mittels eines Fragebogens insgesamt ausgewertet und analysiert. Die Schulleitung und die Ausbildungsbeauftragten  erhalten so eine aktuelle Rückmeldung  bzgl. der Referendarausbildung am FHBK.
Eventuelle Ergänzungen und Verbesserungsmöglichkeiten am Begleitprogramm fließen  in den Teil des Begleitprogramms, der Prozesscharakter hat, ein. 

Unsere Ausbildungsbeauftragten

Barbara Schlummer

Dieter Kost