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Fritz-Henßler-Berufskolleg

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Mediengestalter für Digital und Print

Die Druck- und Medienindustrie entwickelt sich durch den Einsatz von Informations- und Telekommunikationstechniken in rasantem Tempo. Die Unternehmen unterliegen einem enormen Innovationsdruck und müssen sich den neuen Informationsmärkten mit neuen Produkten anpassen. Das Kerngeschäft Print muss durch neue Geschäftsfelder erweitert werden, die für ein erfolgreiches Bestehen im Markt unerlässlich sind. Online-Publishing (Webdesign), >> Cross-Media-Publishing (Produktion für verschiedene Ausgabesysteme), digitale Produktionstechniken bis zum Digitalprint sind Stichworte für diese Entwicklung.

iMac in Raum 3Um im Konzert der Medienwirtschaft erfolgreich mitspielen zu können, müssen Druckereien und Vorstufenunternehmen ihre traditionell vorhandene Medienkompetenz systematisch pflegen und weiterentwickeln. Unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg in neuen Geschäftsfeldern ist eine zielgerichtete Qualifizierung der Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung. Hierfür wurde ein neuer Ausbildungsberuf geschaffen: "Mediengestalter/in für Digital- und Print".

Im Mai 1998 wurde eine neue Verordnung für den Beruf des Mediengestalters bzw. der Mediengestalterin für Digital- und Printmedien verabschiedet. Sie verknüpft Inhalte der bisherigen Ausbildungsberufe Schriftsetzer, Reprohersteller, Reprograf, Werbe- und Medienvorlagenhersteller sowie Fotogravurzeichner und verbindet diese mit neuen Qualifikationen aus den Bereichen Multimedia, Digitale Medien und Digitaldruck.

Die Berufsausbildung zum Mediengestalter und zur Mediengestalterin Digital und Print wurde neugeordnet und anerkannt durch Verordnung vom 2. Mai 2007 (BGBl. I, S. 628).

Das Berufsbild wird in drei Fachrichtungen gegliedert:

  • Fachrichtung Gestaltung und Technik
  • Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
  • Fachrichtung Beratung und Planung

Diese Fachrichtungen sollen das gesamte Spektrum beruflicher Tätigkeitsbereiche des Mediengestalters für Digital- und Print abdecken.

Die Fachrichtung Beratung und Planung ist ausgerichtet auf kaufmännische Grundlagen, Kundenberatung, Projektmanagement und Marketing. Die Mediengestalter/innen visualisieren und präsentieren Projekte und führen projektbezogene Datenbearbeitungen durch.

In der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung analysieren die Mediengestalter/innen Kundenaufträge, recherchieren die Umfeldbedingungen und Zielgruppen, nutzen Kreativitätstechniken zur Erstellung von Konzeptionen, visualisieren und präsentieren Ideen und Entwürfe, arbeiten Entwürfe für die mediengerechte Weiterverarbeitung aus und setzen mediengerechte Kontrollverfahren zur Qualitätssicherung ein;

In der Fachrichtung Gestaltung und Technik geht es im Schwerpunkt um eine technikorientierte Kombination von Text-, Bild-, Grafikdaten für ein Print- oder multimediales Produkt. Die Fachrichtung ist ausgerichtet auf die Datenausgabe. Die Mediengestalter/innen planen Produktionsabläufe selbstständig und im Team, gestalten Elemente für Medienprodukte, übernehmen, erstellen, transferieren und konvertieren Daten für die Mehrfachnutzung, sie kombinieren Medienelemente, stellen sie für unterschiedliche Medien bereit und geben sie auf unterschiedlichen Medien aus und sie stimmen Arbeitsergebnisse mit dem Kunden ab.

Innerhalb der Fachrichtungen besteht die Möglichkeit, neben den verpflichtenden Qualifikationseinheiten aus einem Pool (Auswahllisten) von Wahlqualifikationseinheiten (z.B.: Digitalfotografie, Werbeorientierte Gestaltung, Datenbanken, etc), weitere Einheiten auszuwählen, die teilweise aufeinander aufbauen. Die Wahl der Fachrichtung erfolgt zu Beginn der Ausbildung. Sie wird im Berufsausbildungsvertrag eingetragen. Auch die vereinbarten Wahlqualifikationseinheiten sind bereits im Ausbildungsvertrag festzulegen. So wird von Beginn an die differenzierte Ausbildungsrichtung deutlich.

Im FHBK findet der schulische Teil der Berufsausbildung statt - wir sind kein Ausbildungsbetrieb. Wenn Sie den Beruf der/des Mediengestalters/in erlernen möchten, brauchen Sie einen Ausbildungsbetrieb und einen Ausbildungsvertrag. Im Rahmen der dualen Ausbildung werden Sie 480 Unterrichtsstunden pro Ausbildungsjahr im Berufskolleg verbringen, im FHBK in drei Blöcken mit jeweils 4 Wochen.

Eine schulische Ausbildung mit den Möglichkeiten eines Fachabiturs (2- oder 3-jährig) in Kombination mit Mediendesign bietet der Bildungsgang: "Gestaltungstechnische Assistenten".


    Abschuss 2014,

Abschlussklasse MGO2 Schuljahr 2012/13

 MGO2-2011/12
Abschlussklasse MGO2 2011/12

Bildungsgangleitung

Wolfram Schulz-Zander

Tel.: 0231 50 231 56

Kooperationen

 

heidelberg

stora

xerox

schmidt-werden
 

Verband Druck und Medien Nordwest

 

 

Das Gautschfest

Der alljährliche Höhepunkt ist das traditionelle Gautschfest mit der Verabschiedung der erfolgreichen Prüflinge in die Arbeitswelt.