Schnaps ist Schnaps - Dienst ist Dienst
Film in WDR3
Laura Assenmacher will Destillateurin werden. Sie gehört zu den vier Auszubildenden aus NRW, die diesen Beruf erlernen möchten. In Schöppingen macht sie ihre Lehre bei dem Familienunternehmen Sasse. Die Theorie lernt Laura im Berufskolleg in Dortmund. Sie steht jetzt kurz vor ihrer Zwischenprüfung.
Auf dem Stundenplan steht Sensorik, eine echte Nasen- und Geschmacksschulung. Im Betrieb begleiten die Reporter Karin und Peter Wejdling die Auszubildende bei dem Versuch den ersten Whisky ihres Lebens selber zu brennen. Der Juniorchef der Feinbrennerei experimentiert zwar schon länger mit Korn, der Jahre in alten Rotwein-, Cognac- oder Whiskyfässern lagert, aber einen richtigen Whisky aus dem Münsterland, das gab es bisher noch nicht.
Jahrgangsbester Brauer ausgezeichnet

Prüfungsbester Simon Esser (König-Brauerei) zusammen mit Herrn O. Landsberger (Vorsitzender des Prüfungsausschusses), Herr J.Witt (Geschäftsführer Brauereiverband NRW), Herr C. Czubek (stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses), Januar 2012
Da Sünner dabei…
Am 21. September 2011 haben sich 14 Schüler und eine Schülerin der Klasse BrM2 begleitet von Frau Doer auf nach Köln gemacht, um die Privatbrauerei Gebr. Sünner in Köln-Kalk zu besichtigen. Der dort seine Ausbildung absolvierende Mitschüler Timo Scharrenbroich führte die Gruppe durch den Betrieb. Unter anderem erklärte er ausführlich die Abfüllung der sogenannten „Pittermännchen“ (10l-Bauchfässer) – völliges Neuland für die Nicht-Kölner der BrM2.
Nach der Führung fand in geselliger Runde im Sudhaus (der Ort, an dem die Würze hergestellt wird, aus der dann anschließend durch alkoholische Gärung das Bier entsteht) ein reger Austausch über die Besonderheiten der jeweiligen Ausbildungsbetriebe statt. Darüber hinaus wurden hier noch offene Fragen der Schülerinnen und Schüler von Timo Scharrenbroich oder einem seiner Kollegen (dem Mitauszubildenden im 3. Ausbildungsjahr oder dem schichtführenden Brauergesellen) beantwortet.
Gegen 15 Uhr endete dann der offizielle Teil der Veranstaltung. Doch knapp die Hälfte der Klasse ließ es sich danach nicht nehmen, noch das ein oder andere der zahlreichen Brauhäuser in Köln zu besuchen.
Bleibt als Resümee nur festzuhalten: …das war prima…!
Kick it like … — Turniere an der Ruhrallee
Zum Auftakt des ersten Mittelstufenblockes sind die Schülerinnen und Schüler der Abteilung Ruhrallee des Fritz-Henßler-Berufskollegs am Donnerstag, den 15. September 2011, in den Disziplinen Dart (11 SuS), Kicker (11 Teams) und Tischtennis (6 Teams) gegeneinander angetreten.
Bereits zum vierten Mal wurden die besten Kicker und Tischtennisspieler der Ruhrallee unter der Leitung von Herrn Maaß ermittelt. Das Darten hingegen — im vergangenen Jahr bereits im Angebot aber noch stiefmütterlich als Zeitvertreib behandelt — wurde erstmals in den Kanon der Turnierdisziplinen aufgenommen.
Die beiden Grillmeister Herr Vogel-Michels und Frau Droste sorgten für das leibliche Wohl.
Nach 15 spannenden Spielen rund um die Tischtennisplatte standen Jan Eccher und Alberto Ritto als unschlagbare Sieger fest. Den zweiten und dritten Platz belegten die Teams bestehend aus Christian Huwe und Alexander Koch, sowie Achim Elber und Laura Aßenmacher.
Das Dartturnier unter der Leitung von Millan Ritual gewann Lukas Wagener, Platz 2 belegte Chris Heckert und Platz 3 ging an Jan Vißmann.
Die glücklichen Sieger der spannenden Kicker-Endrunde waren Lukas Rotermund und Nils Otterbein, die aufgrund der besseren Tordifferenz das Rennen vor Jonas Giese und Kai Krumholz (2. Platz) und Dany Mailah und Tobias Nutt (3. Platz) machten.

Aktionstag in der Märkischen Spezialitätenbrennerei ind Hagen
Am Mittwoch, 21.09.2011 führten die Destillateure im 2. Ausbildungsjahr einen Aktionstag in der Märkischen Spezialitätenbrennerei in Hagen Dahl durch. Unter Anleitung von Herrn Wurm-Inhaber der Brennerei- wurden zunächst einige hundert Kilo Äpfel und Birnen eingemaischt und in entsprechende Gärbehältnisse gepumpt. Anschließend konnten beim Brennen einer vergorenen Mirabellenmaische die verschiedenen Fraktionen des Mirabellendestillats sensorisch geprüft werden. 

Alles fließt – Pumpenseminar in der Ruhrallee
In Brauereien und Spirituosenbetrieben ist vieles im Fluss: Einerseits müssen Wasser, Rohstoffe und die Endprodukte im Produktionsprozess befördert werden bis sie letztlich vom Konsumenten genossen werden können. Hierfür sind vielfältige und verschiedenartige Pumpen im Einsatz. Andererseits sind auch die Berufsfelder des Brauers und Mälzers , des Destillateurs1 und des Brenners1 im Fluss. Während früher das handwerkliche Können gefragt war, bestehen diese Berufe heute – zumindest in größeren Betrieben – zu großen Teilen aus überwachenden Tätigkeiten. Dazu gehört auch die Wartung von Anlagenteilen wie beispielweise Pumpen und Ventile. Damit die Auszubildenden hierin fit werden, wurde in der Ruhrallee mit externer Unterstützung der Firma Grundfos ein Pumpenseminar für die Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Die beiden Referenten Herr Schick und Herr Gögl haben nach einem ausführlichen Vortrag die Wartung der Pumpen am Modell demonstriert. Im Anschluss konnten sich alle bei einem von der Firma Grundfos gesponserten Imbiss stärken.

Auf nach Nürnberg zur Braumesse
Ende 2010 fand in Nürnberg die BrauBeviale, eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für die Produktion und Vermarktung von Bier und alkoholfreien Getränken, statt. Zu dieser konnten die 29 Schüler und eine Schülerin der Oberstufe des Bildungsganges Brauer und Mälzer begleitet von 2 Lehrern und einer Lehrerin dank des „Verbandes der mittelständischen Brauereien in Bayern“ fahren, da diese die Busfahrt und den Messeeintritt gesponsert haben. In aller Herrgottsfrühe fuhr der Bus am Dortmunder Reisebusbahnhof ab und brachte die Gruppe direkt zum Messegelände in Nürnberg, damit sie sich dort über Neuerungen in der Branche informieren konnten. Nach dem Messebesuch wurden die Zimmer in der Jugendherberge bezogen. Der Abend stand dann zur freien Verfügung und alle zog es in die Nürnberger Altstadt, in der es von Brauern, Braumeistern und Brauingenieuren nur so wimmelte. Am nächsten Vormittag wurden auf der Messe noch fehlende Informationen eingeholt, offene Fragen geklärt und weitere Kontakte geknüpft. Nachmittags ging es mit dem Bus wieder zurück

Acht frischgebackene Brauer und Mälzer – Freisprechung in Schwelm
Am 12. Januar 2011 wurden sieben Brauer und Mälzer und eine Brauerin und Mälzerin in einer feierlichen Stunde in der Schwelmer Privatbrauerei frei gesprochen. Zuerst gab es als regionale Spezialität „Grünkohl mit Pinkel“ zur Stärkung, bevor Brauer Herbert den ehemaligen Auszubildenden ihre Prüfungszeugnisse der IHK zu Dortmund übergab. Brauer Herbert – bekleidet mit Bademantel und Badelatschen – musste den verhinderten Gambrinus, den Schutzpatron der Brauer, vertreten. Unterstützung bekam er währenddessen von Schildkröte, der neben ihm sein Feierabendbier genoss.
Im Anschluss wurden noch die drei Prüfungsbesten (Jan Berchtold, André Frank und Johannes Lehmbrock) geehrt und Herr Witt vom Brauereiverband NRW überreichte ihnen einen Scheck zur Anerkennung ihrer Leistung.
Anschließend wurden in geselliger Runde noch ein paar kleine Pölz (Ergebnis des Prüfersudes vom 6. November 2010) oder Pils genossen und Erfahrungen aus der gemeinsamen Ausbildungszeit ausgetauscht.

