Zimmerer
Schwarze Kluft und dann Konstruieren am Computer...
Die Aufgabenbereiche
- Herstellung von Holzkonstruktionen wie z. B. Dächer, Gebäude in Holzbauweise oder Treppen.
- Herstellen von Bauteilen und Flächen in Ausbau und Trockenbau.
- Bearbeiten und Behandeln von Holzoberflächen
Voraussetzungen
Ein Zimmerer sollte zeichnen und rechnen können, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen. Außerdem wird eine gute körperliche Konstitution erwartet.
Kern der schulischen Ausbildung
Betriebe, überbetriebliche Ausbildungsstätten und Berufsschule arbeiten eng zusammen. Die schulischen Ausbildungsinhalte umfassen z.B. folgende Inhalte:
- Planen, Zeichnen und Berechnen von Holzbauteilen
- die Auswahl und Beurteilung der Baustoffe.
- Rechnergestütztes Konstruieren mit Holzbauprogrammen.
- Anfertigung von Dach-, Wand und Treppenmodellen.
- Tragfähigkeitsberechnungen,
- rechnerischer und zeichnerischer Abbund.
Fächerkanon:
Berufsbezogener Lernbereich: Wirtschafts- und Betriebslehre, Baustoff- und Baukonstruktionstechnik, Bautechnische Kommunikation.
Berufsübergreifender Lernbereich: Religionslehre, Politik/Gesellschaftslehre, Deutsch/ Kommunikation, Sport/Gesundheitsförderung.
Differenzierungsbereich (Kurse) wählbar über 3 Schuljahre:
Grundlagen der Baustatik, Rechnergestütztes Konstruieren, EDV, Bauphysik/ Baukonstruktionen, Mathematik Grundkurs, Mathematik Aufbaukurs, Freihandzeichnen/ Perspektivisches Zeichnen.
Aufstiegsmöglichkeiten
Mit dem erfolgreichen Berufsschulabschluss kann die Fachoberschulreife erlangt werden.
Mit entsprechender Praxiserfahrung bestehen folgende Qualifikationsmöglichkeiten:
- Vorarbeiter
- Werkpolier
- Geprüfter Polier
- Zimmerermeister
Nach dem Fachabitur oder der Meisterprüfung besteht außerdem die Möglichkeit, ein Fachhochschulstudium Richtung Architektur, Bauingenieurwesen oder den Studiengang Holzbau und Ausbau aufzunehmen.
Informationen unter:
Fritz Henßler Berufskolleg - Bauabteilung
Bornstrasse 1
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 5027626
Fax: 0231/ 5027627